Jugendschutz

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Lehrvideo-Play.png Benutzerverwaltung und Jugendschutz (Laufzeit: 4:24Min.)

Lehrvideo-Play.png Altersfreigabe von Filmen anpassen (Laufzeit: 2:43Min.)


Vorwort

Das nachfolgende ist keine Voraussetzung, um komfortabel mit dem DVR-Provider Aufnahmen zu verwalten. Es geht auch ohne diese Maßnahmen. Sollten Sie aber Jugendliche in Ihrer Familie haben, sollten Sie das Nachfolgende beherzigen.
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So sieht der Jugendschutz ohne den DVR-Provider aus

UPnP oder auch DLNA genannt, ist ein offener Dienst in Ihrem Netzwerk. Er unterliegt keiner Benutzersteuerung.
Sollten Sie im Netzwerk Ihre Aufnahmen auf einem Gerät (Receiver, TV, etc.), einem NAS oder auf dem PC mit den UPnP-Server Dienst verfügbar gemacht haben, so müssen Sie folgendes bedenken:

  • Alle Aufnahmen sind auf allen Endgeräten sichtbar, die über einen UPnP-Player verfügen.
  • Es gibt keine Möglichkeit, einzelnen Playern im Netzwerk den Zugriff auf einen UPnP-Server zu verwehren.
  • Aktivieren Sie die Funktion UPnP-Server auf Receivern oder TV Geräten, hat jeder Zugriff auf diese Aufnahmen.
  • Jugendliche in Ihrer Familie mit einem eigenen PC, Receiver oder TV-Gerät mit UPnP Funktion können völlig unkontrolliert auf alles zugreifen.
  • Greift Ihr Kind auf die Festplatte des Receivers im Wohnzimmer zu, so bekommen Sie das nicht einmal mit, wenn Sie zeitgleich dort fernsehen.

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Was kann ich tun, um absoluten Jugendschutz zu erreichen?

  • Deaktivieren Sie alle UPnP-Server in ihrem Netzwerk.
  • Legen Sie Benutzer für den Zugriff auf das NAS an und schalten auch hier den UPnP-Dienst ab.
  • Legen Sie auf dem PC, auf dem der DVR-Provider laufen soll, Netzwerklaufwerke an. Ein Zugriff ist somit nur nach Anmeldung möglich. Näheres dazu hier...
  • Schützen Sie auch diesen PC, indem Sie ein Benutzerpasswort festlegen.

Nach diesen Maßnahmen besteht nur noch mit Anmeldung Zugriff auf die Filme.
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So nutzen Sie die Jugendschutz-Funktionen des DVR-Providers

Der DVR-Provider verfügt über mehrere Möglichkeiten den TV Konsum von Jugendlichen zu überwachen und zu steuern:

Die Benutzerverwaltung

Legen Sie für jedes Familienmitglied einen Benutzerzugang mit an. Dies hat folgende Vorteile:

  • Zugriff auf Filme besteht nur mit Anmeldung (Name und Passwort)
  • Zu jedem Benutzer wird eine Altersbeschränkung festgelegt. Folge:
Filme mit einer Begrenzung z.B. AB12 werden einem Kind unter 12 erst gar nicht angeboten.
  • Legen Sie fest, wie viele Minuten Ihr Kind pro Tag fernsehen darf. Ist das Zeitlimit z.B. 120 Minuten erreicht, unterbricht der DVR-Provider die Wiedergabe selbstständig. Die Position im Film wird benutzerabhängig gespeichert und kann an Folgetagen an der gleichen Stelle aufgenommen werden (Nur bei Geräten mit UPnP-Renderer).
  • Legen Sie ein Zeitfenster fest, wann fern gesehen werden darf. Beispiel: Zwischen 15:00-19:00 Uhr. Sollten Sie außer Haus sein, so kann Ihr Kind diesen Umstand nicht für einen ausgedehnten Fernsehabend mit Ihrem Filmarchiv ausnutzen.
  • Hardwareabhängige Wiedergabe: Filme werden direkt zu einem bestimmten UPnP-Player geschickt. Ein Film, den Sie über UPnP im Wohnzimmer gerade anschauen, wird nicht auf dem Player im Kinderzimmer sichtbar. Ein unbemerktes mit ansehen ist nicht möglich.
  • Jedem Film wird bereits beim Erfassen in der Datenbank eine Altersbeschränkung zugeordnet. Diese Info bezieht der DVR-Provider aus dem Internet. Findet der DVR-Provider keine Infos dazu, wird automatisch "Ab19" eingetragen. Nach diesen Filmen können Sie suchen und die Beschränkungen auch editieren.

Tipp: Oft reichen ein paar Sekunden Film schon aus, dass ein Film in die nächst höhere FSK Klasse kommt. Wollen Sie Ihrem Kind, vielleicht um Tränen zu vermeiden, diesen Film dennoch zeigen, so schneiden Sie mit DVR-Studio HD3 die nicht jugendfreie Szene einfach heraus und legen sich so eine jugendenfreie Version mit editierter Altersfreigabe im Netzwerk ab.
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Woher kommen die Infos zur Altersbeschränkung der Filme?

Wir beziehen diese Daten aus den Filmdatenbanken aus folgenden Quellen:

Die Daten zur Altersfreigabe in diesen Datenbanken sind leider nicht immer die Deutschen FSK Klassen, sondern der MPAA Film Freigabe der USA, die wir umrechnen müssen, um überhaupt eine Angabe zu einem Film zu bekommen. Da die Systeme nur geringe Unterschiede haben, sind die ausgewiesenen Ergebnisse angepasst an die Stufen 0, 6, 12, 18 sehr gut anwendbar. Ein weiteres Problem ist, dass es zu einem Film verschiedene Schnitt-Versionen geben kann, die bereits innerhalb Deutschland in verschiedenen FSK Klassen eingeteilt werden. Zudem soll der DVR-Provider nicht nur für Deutschland gelten. Aus dem Grund sprechen wir auch im DVR-Provider nicht von der FSK Klasse, sondern von einer Altersbeschränkung (AB) in Jahren, wobei wir uns aber an das Stufensystem der FSK Klasse anlehnen.

Hier eine Tabelle mit einigen Ländern im Vergleich: FSK.jpg

Die Quelle dieser Tabelle mit Daten von über 50 verschiedenen Ländern finden Sie hier.

Weitere Links zum Thema Altersfreigabe:
Das Deutsche Jugenschutzgesetz
Zu unterschiedlichen Schnittversionen: www.Schnittberichte.com
Deutsche Wikipedia Seite zur Altersfreigabe
Länder und Klassen im Vergleich
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